Dienstag, 30. November 2010

5.) Einführung in die Praxis

In der Praxis können die unternehmensinternen und –übergreifenden Materialflüsse sehr komplex und vielschichtig sein.[1]

Dabei gilt es eine Vielzahl von Bewegungen zu kontrollieren, effizient zu steuern und mit den richtigen Informationen auszuführen. Integrierte Warenwirtschaftssysteme bilden einen entscheidenden Erfolgsfaktor, insbesondere für Handelsunternehmen.[2]

Sie ermöglichen die Bereitstellung entsprechender operativer und strategischer Informationen, sodass Daten aus allen Unternehmensbereichen gebündelt werden. Die Systeme sind vielfach an eine Benutzeroberfläche an die Windows-Welt angelehnt, jedoch ist auch eine Abkehr von der Client-Server-Architektur hin zur Web-Browser Variante festzustellen (s. auch Nr. 7c „Gegenstand der Integration“).

Zu erwähnen ist an dieser Stelle auch, dass über 50% der eingesetzten Warenwirtschaftssysteme von den Unternehmen entweder bereits neu eingeführt worden sind oder gerade neu eingeführt werden. Dies ergab eine Empirische Untersuchung (s. hierzu Abb. 1).

Abb. 1: Zeitliche Planung für ein neues Warenwirtschaftssystem
Quelle: Becker et al., Vertriebsinformationssysteme, S. 25.

Für das Jahr 2006 planten 47 Prozent leitender IT-Mitarbeiter ihre Ausgaben für Investitionen in ERP-Systeme. Zusäztlich war die zweithäufigste Antwort der leitenden IT-Angestellten auf die Frage von „The McKinsey Quarterly“ wie sie ihre Investitionen und Ausgaben planten, dass die größten Ausgaben (45 %) auf den Bereich „Industriespezifische Erweiterungen“ geplant waren.

[1] Hoppe, Marc; Käber, Andre, Warehouse Management mit SAP, Bonn 2007, S. 113.
[2] Becker, Jörg; Knackstedt, Ralf; Müller, Oliver; Winkelmann, Axel; Vertriebsinformationssysteme, Berlin Heidelberg 2010, S. 23.

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