Dienstag, 30. November 2010

11.) Work-Flow Management

Staud definiert den Begriff Geschäftsprozess wie folgt (Staud 2006, S. 9):
"Ein Geschäftsprozess besteht aus einer zusammenhängenden abgeschlossenen Folge von Tätigkeiten (Aktivitäten), die zur Erfüllung einer betrieblichen Aufgabe notwendig sind. Die Tätigkeiten werden von Aufgabenträgern in organisatorischen Einheiten mit ihrer Aufbau- und Ablauforganisation unter Nutzung der benötigten Produktionsfaktoren geleistet."

In der Weiterführung der Definition des Geschäftsprozesses werden Workflows als komplette oder teilweise automatisierbare Geschäftsprozesse definiert, welche Informationen, Dokumente oder Aufgaben von einem Aufgabenträger zum anderen unter der Berücksichtigung bestimmter, zuvor definierter Regeln weitergeben.[1]

Ein Work-Flow Management System ist danach ein System, welches die Ausführung von Workflows unter Einsatz von Software definieren, kreieren und managen kann.[2] Es dient somit der aktiven Steuerung arbeitsteiliger Prozesse.

Über 90 % der ERP-Systeme besitzen eine funktionale Unterstützung in das Work-Flow Management.[3] Somit ist eine Automatisierung, wie in Nr. 4 „Warenwirtschaftssysteme und ERP“) bereits dargestellt überhaupt erst möglich.


 Quellen:
[1]Funk, Burkhardt/Gomez, Jorge Marx/Niemeyer, Peter/Teuteberg, Frank 
Geschäftsprozessintegration mit SAP, Fallstudien zur Steuerung von Wertschöpfungsprozessen entlang der Supply Chain, Heidelberg 2010, S. 58.
[2]Funk, Burkhardt/Gomez, Jorge Marx/Niemeyer, Peter/Teuteberg, Frank 
Geschäftsprozessintegration mit SAP, Fallstudien zur Steuerung von Wertschöpfungsprozessen entlang der Supply Chain, Heidelberg 2010
, S. 58.
[3] Logistik Heute, Software in der Logistik, Schwerpunkt RFID, München 2005,
, S. 83.

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