Dienstag, 30. November 2010

Inhaltsverzeichnis

. IV
1.) Einleitung
2.) Aufgabe Materialwirtschaft/Warenwirtschaft
3.) Verbesserungsmöglichkeiten in den drei Dimensionen Prozessqualität, Zeit und             Kosten beim Supply Chain Management
4.) Warenwirtschaftssystem und ERP
5.) Einführung in die Praxis
6.) Definitionen in Zusammenhang mit ERP
7.) ERP-Systeme im Einzelnen
          a.) Architektur SAP ERP
          b.) Integration bei ERP-Systemen
          c.) Gegenstand der Integration
8.)Planung und Steuerung operativer Ressourcen
9.) Stammdatenpflege
10.) ERP-Value
11.) Work-Flow Management
12.) Marktübersicht
13.) RFID als Schnittstelle in der Logistik – Physikalisches Internet
14.) Karwendel führt erfolgreich SAP-Branchenlösung von realtime ein
15.) Fazit

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1            Zeitliche Planung für ein neues Warenwirtschaftssystem
Abb. 2            ERP Konzept
Abb. 3            SAP-R/3 und SAP-ERP-Systemarchitektur
Abb. 4            Horizontale und vertikale Integration betrieblicher Anwendungssysteme
Abb. 5            Aufgabenverteilung Informationssysteme
Abb. 6            Organisationsstrukturen der Materialwirtschaft in SAP R/3
Abb. 7            Einstiegsmaske Materialstamm
Abb. 8            ERP-Marktanteile weltweit 2008
Abb. 9            ERP-Marktanteile in Deutschland 2008
Abb. 10          ERP-Anbieter

1.) Einleitung

In der folgenden Ausarbeitung soll näher auf das Thema „Internet basiertes Warenwirtschaftssystem“ eingegangen werden.

Das Internet verändert fortwährend Geschäftsprozesse innerhalb der Unternehmen sowie innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette. E-Business stellt bereits zahlreiche neue Möglichkeiten in der elektronischen Abwicklung von Geschäftsprozessen entlang der Wertschöpfungskette bereit. Unter dem Aspekt der Globalisierung kann eine Automatisierung der Geschäftsprozesse keineswegs im Alleingang eines Unternehmens vollzogen werden. Für die Integration elektronischer Systeme bedarf es nicht nur einer kritischen Aufbereitung und Analyse der eigenen Geschäftsprozesse, sondern zwangsweise auch die der Lieferanten und Geschäftspartner.

Dies führt zu einer weiteren Verzahnung der Wertschöpfungskette (Supply Chain Management). Ziel hierbei ist weiterhin kosteneffizient und letztendlich erfolgreich am Markt agieren zu können. So steht die Optimierung der Waren- und Informationsströme vom Lieferanten bis zum Endkunden im Vordergrund.[1]

Bei E-Commerce-Lösungen im Business-to-Business-Bereich stehen die unternehmensübergreifenden Prozesse bis hin zur gesamten Wertschöpfungskette im Zentrum der Betrachtung.[2] Innerhalb der innerbetrieblichen Prozesse sind es innerbetriebliche Informationssysteme wie SAP ERP 6.0.  

Hinzu kommt, dass die Kunden im Bereich Business-to-Customer zunehmend die Dienstleistungen eines Unternehmens über die schnelle und bequeme Variante Internet einfordern, sodass selbst kleine bis mittlere Unternehmen Softwarelösungen für ihre Geschäftsprozesse benötigen. Neben Großunternehmen setzen auch zunehmend mittelständische Unternehmen ERP-Systeme ein.


[1] Pfaff, Donovan; Skiera, Bernd; Weiss, Jürgen: , Financial Supply Chain Management, Bonn 2004,  S. 21.
[2] Wahl, Mark: Wissensmanagement im Lebenszyklus von ERP-Systemen, Wiesbaden 2003, S. 1.

2.) Aufgabe Materialwirtschaft/Warenwirtschaft

Die Materialwirtschaft/Warenwirtschaft befasst sich mit der Verwaltung sowie der zeitlichen, mengenmäßigen, qualitativen und auch räumlichen Planung und Steuerung der Materialbewegungen innerhalb eines Unternehmens und zwischen dem Unternehmen und seiner Umwelt.[1]

In der Warenwirtschaft wird der Warenfluss zwischen Kunden, Lieferanten, Bedarfsträgern (z.B. Produktion) und den Lagern koordiniert. Hierunter fallen in einem Produktionsunternehmen insbesondere Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe, aber auch Ersatzteile oder Serviceleistungen.

Die Materialwirtschaft weist dabei vielfältige Überschneidungen und Schnittstellen zu anderen Funktionsbereichen, wie z.B. der Logistik, der Finanzbuchhaltung und dem Controlling auf.


[1] <http://de.wikipedia.org/wiki/Materialwirtschaft>, letzer Aufruf: 18.11.2010; 14:05 Uhr

3.) Verbesserungsmöglichkeiten in den drei Dimensionen Pro-zessqualität, Zeit und Kosten beim Supply Chain Management

Die drei Faktoren Qualität, Zeit und Kosten können in einem dreidimensionalen Eckverhältnis betrachtet werden.

So ist beispielsweise ein reibungsloser Produktionsablauf entscheidend für eine schnelle und kosteneffiziente Fertigung. Ein solcher Ablauf bringt Wettbewerbsvorteile mit sich.

Auch kann durch die Reduzierung der Zeit gebundenes Kapital freigesetzt und anderweitig eingesetzt werden. Eine Verkürzung der Produktionszeit sorgt somit für einen Zinsvorteil.

Im Bereich der Kosten sorgt die Prozesskostenrechnung für eine Teilung der Unternehmensaktivitäten in Prozesse und ermöglicht somit eine Betrachtung der Kosten für einzelne Teilprozesse.[1] Es lassen sich folgende Verbesserungspotentiale der Supply Chain in den drei Dimensionen Prozessqualität, Zeit und Kosten ableiten[2]:

Qualität:            1. Integration interner und externer Informationen
2. Ermöglichung von Realtime-Abfragen, Automatisierung  der Supply Chain, transparente Prozesse

Zeit:                   1. Reduktion des Zeitaufwandes in der Supply Chain
2. Effizientes Cash Management

Kosten:            1. Reduktion von Such-, Finanzierungs-, Verhandlungs-, Verarbeitungs-, Prozess-, Personal-, Transaktions-, Abwicklungs-, Kapital- und Betriebskosten
2. Reduktion von Ausfall-, Liquiditäts- und sonstigen Risiken
3. hohe Kosten der IT-Implementierung


[1] Pfaff, Donovan; Skiera, Bernd; Weiss, Jürgen: , Financial Supply Chain Management, Bonn 2004,  S. 78.
[2] vgl. Pfaff, Donovan; Skiera, Bernd; Weiss, Jürgen: , Financial Supply Chain Management, Bonn 2004,  S. 71.

4.) Warenwirtschaftssystem und ERP

Eine Abgrenzung zwischen einem Warenwirtschaftssystem und einem ERP-System ist nicht klar definiert. Eine Abgrenzung erfolgt meist nach dem Funktionsumfang.
Warenwirtschaftssysteme verwalten alle Daten und Vorgänge in Bezug auf die Warenbestände.[1]

So erstellt der Verkauf mit einem Warenwirtschaftssystem das Angebot, den Auftrag, den Lieferschein und die Rechnung. Erweiterte Funktionen sind z.B. Auftragsbestätigung, Werkstattauftrag, Lagerausgabebeleg, Kundenverfolgung für die Verwaltung von Informationen zur Kundenpflege (Customer-Relationship-Management).[2] Auch schließt ein solches System die Vorgänge der Finanzbuchhaltung mit ein.

Der Einkauf benötigt Funktionen für die Generierung von Bestellvorschlägen. Anhand von Daten des Verkaufs und der Lagerhaltung löst ein Warenwirtschaftssystem eine Bestellung aus.

Die Lagerhaltung überwacht mit einem solchen System die interne Bestandsführung. Ziel ist es die Bewegungsdaten, vor allem des Verkaufs (Auftragsbestätigungen, Lieferscheine), des Einkaufs (Bestellung, Wareneingang) und der Lagerentnahme für die Fertigung automatisch in die Lagerverwaltungssoftware zu übernehmen. Entscheidend für das Funktionieren eines solches Systems sind Lagerkennzahlen wie der Mindestbestand, der Meldebestand und der Höchstbestand.

Auch weist ein Warenwirtschaftssystem beispielsweise Schnittstellen zu einem Produktionsplanungs- und Steuerungssystem (PPS), einem Customer-Relationship-Management-System (CRM) oder wie bereits erwähnt der Finanzbuchhaltung auf. Mit Hilfe solcher Systeme können mehrere Verkaufsfilialen bzw. idealerweise in Einbeziehung der Geschäftspartner gesamte Vorgänge entlang der Wertschöpfungskette gesteuert werden.

Bestehen hierbei z.B. noch Verbindungen nach außen zu Banken, Lieferanten oder Marktforschungsinstituten wird von einem integrierten Warenwirtschaftssystem gesprochen.

Ein ERP-System (Enterprise Ressource Planning = Planung der Unternehmensmittel) ist dagegen noch viel umfassender. So gehören zu den Unternehmensmitteln z.B. noch das Personal und Kapital. Diese Ressourcen sollten möglichst kosteneffizient eingesetzt werden. Meist ist ein Warenwirtschaftssystem (WWS) in einem ERP-System integriert.[3]


[1] <http://www.erp-software-auswahl.de/warenwirtschaftssystem/>, letzer Aufruf: 25.11.2010; 13:10 Uhr
[2] <http://de.wikipedia.org/wiki/Warenwirtschaftssystem>, letzter Aufruf: 25.11.2010; 14:00 Uhr
[3] <http://www.erp-software-auswahl.de/warenwirtschaftssystem/>, letzter Aufruf: 25.11.2010; 13:10 Uhr

5.) Einführung in die Praxis

In der Praxis können die unternehmensinternen und –übergreifenden Materialflüsse sehr komplex und vielschichtig sein.[1]

Dabei gilt es eine Vielzahl von Bewegungen zu kontrollieren, effizient zu steuern und mit den richtigen Informationen auszuführen. Integrierte Warenwirtschaftssysteme bilden einen entscheidenden Erfolgsfaktor, insbesondere für Handelsunternehmen.[2]

Sie ermöglichen die Bereitstellung entsprechender operativer und strategischer Informationen, sodass Daten aus allen Unternehmensbereichen gebündelt werden. Die Systeme sind vielfach an eine Benutzeroberfläche an die Windows-Welt angelehnt, jedoch ist auch eine Abkehr von der Client-Server-Architektur hin zur Web-Browser Variante festzustellen (s. auch Nr. 7c „Gegenstand der Integration“).

Zu erwähnen ist an dieser Stelle auch, dass über 50% der eingesetzten Warenwirtschaftssysteme von den Unternehmen entweder bereits neu eingeführt worden sind oder gerade neu eingeführt werden. Dies ergab eine Empirische Untersuchung (s. hierzu Abb. 1).

Abb. 1: Zeitliche Planung für ein neues Warenwirtschaftssystem
Quelle: Becker et al., Vertriebsinformationssysteme, S. 25.

Für das Jahr 2006 planten 47 Prozent leitender IT-Mitarbeiter ihre Ausgaben für Investitionen in ERP-Systeme. Zusäztlich war die zweithäufigste Antwort der leitenden IT-Angestellten auf die Frage von „The McKinsey Quarterly“ wie sie ihre Investitionen und Ausgaben planten, dass die größten Ausgaben (45 %) auf den Bereich „Industriespezifische Erweiterungen“ geplant waren.

[1] Hoppe, Marc; Käber, Andre, Warehouse Management mit SAP, Bonn 2007, S. 113.
[2] Becker, Jörg; Knackstedt, Ralf; Müller, Oliver; Winkelmann, Axel; Vertriebsinformationssysteme, Berlin Heidelberg 2010, S. 23.

6.) Definitionen in Zusammenhang mit ERP

Supply Chain Management (SCM) impliziert eine Orchestrierung der gegenseitig verbundenen Güter-, Finanz- und Informationsflüsse.

Die Orchestrierung beschreibt einen ausführbaren Geschäftsprozess, wobei die Möglichkeit der Kombination sowohl unternehmensinterner als auch unternehmensexterner Dienste besteht.

WS-BPEL (WS-Business Process Execution Language) ist ein Beispiel für eine Sprache zur Orchestrierung von Web Services und stellt eine XML-basierte Sprache zur Beschreibung von Geschäftsprozessen dar. Ein Geschäftsprozess beschreibt eine Folge von Einzeltätigkeiten, die schrittweise ausgeführt werden, um ein geschäftliches oder betriebliches Ziel zu erreichen.[1]

Ein  sog. Webservice oder Webdienst unterstützt die direkte Interaktion mit anderen Software-Agenten unter Verwendung XML-basierter Nachrichten durch den Austausch über internetbasierte Protokolle (Vereinbarung, nach der die Verbindung, Kommunikation und Datenübertragung zwischen zwei Parteien ablaufen). Das World Wide Web Consortium definiert die Bereitstellung eines Webservices als Unterstützung zur Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Anwendungsprogrammen, die auf unterschiedlichen Plattformen und/oder Frameworks betrieben werden.[2]


[1] <http://de.wikipedia.org/wiki/Gesch%C3%A4ftsprozess>, letzter Aufruf 24.11.2010; 12:00 Uhr
[2] <http://de.wikipedia.org/wiki/World_Wide_Web_Consortium>, letzter AUfruf 24.11.2010; 12:00 Uhr

7.) ERP-Systeme im Einzelnen

Enterprise Resource Planning (ERP) bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, die in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzusetzen und somit die Steuerung von Geschäftsprozessen zu optimieren.[1]

Alle administrativen und operativen Aufgabenbereiche eines Unternehmens werden dabei mithilfe von sog. ERP-Systemen auf Grundlage einer zentralen Datenbasis integriert.[2] Alternative Bezeichnungen von ERP-Systemen sind Betriebliche Anwendungssoftware oder Anwendungssystem.[3]

Die Systeme werden dabei zur Planung, Steuerung und Kontrolle der Informations-, Material-, Personal- und Zahlungsflüsse im Unternehmen eingesetzt, was letztendlich zur Unterstützung der Ressourcenplanung eines gesamten Unternehmens dienen soll. Ein Enterprise-Ressource-Planning-System deckt somit Funktionen aus mehreren Unternehmensbereichen ab.[4] Typische Funktionsbereiche einer ERP-Software sind im Folgenden noch einmal zusammengefasst:
-          Materialwirtschaft (Beschaffung, Lagerhaltung, Disposition, Bewertung)
-          Logistik
-          Produktion
-          Personalwirtschaft
-          Controlling
-          Finanz- und Rechnungswesen
-          Forschung und Entwicklung
-          Verkauf und Marketing
-          Stammdatenpflege

ERP-Systeme sind durch eine zentrale Datenbank integriert, in der insb. die Stammdaten wie Kunden, Lieferanten, Materialien oder Konditionen zur gemeinsamen Nutzung durch die Geschäftsprozesse abgelegt sind (s. Abb. 2).

Abb. 2: ERP Konzept
Quelle: Jacob, ERP Value, S. 1

 Die Systeme unterscheiden sich dabei hauptsächlich nach der fachlichen Ausrichtung (Zielbranche), der Skalierbarkeit auf unterschiedlichen Unternehmensgrößen, dem angebotenen Funktionsumfang und den zum Einsatz kommenden Technologien (Datenbanken, Programmiersprachen, Schichtenarchitekturen, unterstützten Betriebssystemen etc.).

a.) Architektur SAP ERP

Die SAP-R/3- und SAP-ERP-Systemarchitektur besteht aus 3 Schichten, der Präsentationsschicht, der Applikationsschicht und der Datenbankschicht (s. Abb. 3).
Die modulare Struktur bietet dabei Vorteile wie einfache Erweiterbarkeit, erhöhte Datensicherheit, erhöhte Ausfallsicherheit und Lastverteilung.

Abb. 3: SAP-R/3 und SAP-ERP-Systemarchitektur

Quelle: Foth, Exzellente Geschäftsprozesse mit SAP, S.60.

b.) Integration bei ERP-Systemen

Betriebliche Anwendungssysteme weisen verschiedene Formen der Integration auf.[5] Dabei ist beispielsweise die Reichweite der Integration relevant. So kann diese innerhalb eines abgegrenzten organisatorischen Bereiches, eines Prozesses, eines gesamten Unternehmens oder zwischen mehreren Unternehmen über die Unternehmensgrenze hinaus entlang der gesamten Wertschöpfungskette stattfinden.

Zu Anfang der betrieblichen Datenverarbeitung wurden Informationen wie z.B. bei einem Fertigungsauftrag über Material, Lohn- und Fertigungskapazitäten und kaufmännische Angaben wie dem Deckungsbeitrag in getrennten Informationssystemen verwaltet und verarbeitet.[6]

Je mehr diese Informationssysteme zusammengefasst werden, desto höher ist die Integrationsreichweite. Innerhalb der Wertschöpfungskette können durch den Zugriff von Zulieferern auf die eigene Unternehmenssoftware auch unternehmensübergreifend ERP-Systeme integriert werden. Durch E-Business kann eine wesentlich höhere Integrationsreichweite erzielt werden, als bei Informationssystemen, die Offline basierend sind.

Abb. 4 beschreibt sowohl die horizontale Integration, die abteilungs- bzw. funktionsübergreifende Abläufe in einem betrieblichen Anwendungssystem darstellt, als auch die vertikale Integration, die auch analytische Aufgaben beinhaltet.

Abb. 4: Horizontale und vertikale Integration betrieblicher Anwendungssysteme
Quelle: Kollmann, Grundlagen elektronische Geschäftsprozesse in der Net Economy, S. 7.


c.) Gegenstand der Integration

Der Gegenstand der Integration kann Daten, Funktionen, Vorgänge, Methoden und Programme umfassen.[5] Ein grundlegendes Merkmal für ERP-Systeme ist neben der Datenintegration, bei der Datenbestände logisch zusammengefasst werden, die Funktionsintegration. Hier werden Aufgaben in einem gemeinsamen Informationssystem durchgeführt und so aufeinander abgestimmt, dass die Ergebnisse einer Aufgabe von der folgenden Aufgabe weiterverarbeitet werden können.

So könnte z. B. der Verkauf eines Produktes durch den Vertrieb einen Fertigungsprozess im eigenen Unternehmen oder gar beim Zulieferer auslösen, der Zugriff auf das System hat. Mehrere Aufgaben werden letztendlich zu einem Prozess zusammengeführt, der eine Wertschöpfung bringt.

Zur Integration eines ERP-Systems ist statt einer Client-Installation lediglich die Installation eines Web-Browsers erforderlich (SaaS -Software as a Service). Diese Form der Integration kann jedoch Einschränkungen in der Funktionalität gegenüber eine Standard-Benutzungsoberfläche des ERP-Systems aufweisen.[7]

Die Aufgabenverteilung zwischen den im Unternehmen eingesetzten betrieblichen Informationssystemen verdeutlicht Abb. 5.

Abb. 5: Aufgabenverteilung Informationssysteme
Quelle: Kollmann, Grundlagen elektronische Geschäftsprozesse in der Net Economy, S. 10.
 

Hier knüpfen an das ERP-System z.B. ein System zur elektronischen Beschaffung (E-Procurement-System) bzw. an der Verkaufsschnittstelle z.B. ein Customer-Relationship-Management-System (CRM-System) an. Unterlagert sind dem ERP-System Systeme der Bürokommunikation wie z.B. Groupware oder Office-Lösungen und Dokumentenmanagement- bzw. Archivierungssysteme. So kann beispielsweise eine Eingangsrechnung nach erfolgter Verbuchung direkt zur Archivierung weitergeleitet werden.

Auch werden bei einem ERP-System z.B. die Vorgänge bei einem Warenausgang oder bei der Fakturierung sofort verbucht. Erreicht der Lagerbestand einen bestimmten definierten Mindestbestand, wird automatisch ein Bestellvorschlag generiert. ERP-Systeme weisen sich folglich durch eine hohe Prozessintegration aus.




[1] <http://de.wikipedia.org/wiki/Enterprise_Resource_Planning>, letzter Aufruf  21.11.2010; 10:15 Uhr
[2] <http://www.erp-logistics.com/4/1/erp-system-auswaehlen.html>, letzter Aufruf 21.11.2010; 10:15 Uhr
[3] Gronau, Norbert; Enterprise Ressource Planning und Supply Chain Management, Architektur und Funktionen,
München 2004, S. 4.
[4] Gronau, Norbert; Enterprise Ressource Planning und Supply Chain Management, Architektur und Funktionen, München 2004, S. 4.
[5] Kollmann, Tobias; Grundlagen elektronische Geschäftsprozesse in der Net Economy, Wiesbaden 2009, S. 6.
[6] Kollmann, Tobias; Grundlagen elektronische Geschäftsprozesse in der Net Economy, Wiesbaden 2009, S. 6.
[7] Kollmann, Tobias; Grundlagen elektronische Geschäftsprozesse in der Net Economy, Wiesbaden 2009, S. 10.

8.) Planung und Steuerung operativer Ressourcen

In der Materialwirtschaft sollen die Vorgänge abgedeckt werden, die zur Materialbedarfsplanung, Materialbeschaffung, Bestandsführung, Rechnungsprüfung und Materialbewertung notwendig sind. Um diese komplexen Unternehmensstrukturen im ERP-System abbilden zu können, sind detaillierte Organisationsstrukturen unabdingbar. Mit Hilfe der Verknüpfung der Organisationseinheiten untereinander können die verschiedenen Unternehmensbereiche zusammengeführt und eine Darstellung der Aufbaustruktur des Gesamtunternehmens ermöglicht werden. Die verschiedenen Begrifflichkeiten sind dabei nicht nur rein beschreibender Natur, sondern üben auch eine Funktionalität aus.[1] So werden in SAP z.B. auf der Ebene der Verkaufsorganisation die Begriffe Verkaufspreise und Konditionen definiert. Abb. 6 stellt beispielhaft für das Konzern-ERP-System SAP R/3 die Organisationsebenen des Moduls Material Management dar.

Fehlt eine Organisationsmodellierung oder ist diese unzureichend führt dies zu erheblichen Problemen in den nachfolgenden Projektphasen.

Abb. 6:  Organisationsstrukturen der Materialwirtschaft in SAP R/3

Quelle: Kollmann, Grundlagen elektronische Geschäftsprozesse in der Net Economy, S. 33.



[1] Jacob, ERP Value, Signifikante Vorteile mit ERP-Systemen, Heidelberg 2008, S. 8.

9.) Stammdatenpflege

Stammdaten sind Daten, die über einen längeren Zeitraum unverändert bleiben.[1]

Zu den oben angegeben Organisationsbegriffen umfasst ein ERP-System vielfältige Schlüssel- und Nummernsysteme. Diese sind vorwiegend in den Stammdaten enthalten und beschreiben Artikel, Lieferantenzuweisungen, Lagerbestände, Kunden- und Lieferantenstammdaten oder auch Mitarbeiterstammdaten etc. (s.  Abb. 7).

Beispiele für solche Schlüsselsysteme in SAP sind Mengeneinheiten, Währungen, Materialart, Kundengruppe oder Region. Auch haben diese wiederum nicht nur beschreibenden, sondern auch steuernden Charakter.


Abb. 7: Einstiegsmaske Materialstamm
Quelle: Foth, Exzellente Geschäftsprozesse mit SAP, S.51.


[1] Foth, Exzellente Geschäftsprozesse mit SAP, Praxis des Einsatzes in Unternehmensgruppen,
Heidelberg 2010, S.50.

10.) ERP-Value


ERP-Systeme unterstützen die Standardisierung von Geschäftsprozessen, indem Systeme konsolidiert und auch unternehmensübergreifend auf ein einheitliches Warenwirtschaftssystem zugegriffen wird.

Dadurch sinken die Betriebskosten und die IT-Ressourcen werden optimiert. Dies wird zusätzlich durch ERP Hosting unterstützt, bei dem auf Datenbanken und Webspeichern von Dienstleistern über das Internet zugegriffen wird.

Im Bereich des Stammdatenmanagements wird aufgrund des Zugriffs auf eine zentrale Datenbank die Redundanz dieser Daten optimiert. Hierfür bedarf es aber Prozesse zur Stammdatenpflege. Einheitliche, redundante und konsistente Stammdaten sind im Prinzip der „Betriebsstoff“ funktionierender ERP-Systeme.[1]

Auch können durch sog. TCO-Management (Total Cost of Ownership –Management) Hinweise zur Optimierung der ERP-Kosten gesammelt werden. SAP hat hierfür ein eigenes TCO-Modell entwickelt.


[1] Jacob, ERP Value, Signifikante Vorteile mit ERP-Systemen, Heidelberg 2008, S. 19.

11.) Work-Flow Management

Staud definiert den Begriff Geschäftsprozess wie folgt (Staud 2006, S. 9):
"Ein Geschäftsprozess besteht aus einer zusammenhängenden abgeschlossenen Folge von Tätigkeiten (Aktivitäten), die zur Erfüllung einer betrieblichen Aufgabe notwendig sind. Die Tätigkeiten werden von Aufgabenträgern in organisatorischen Einheiten mit ihrer Aufbau- und Ablauforganisation unter Nutzung der benötigten Produktionsfaktoren geleistet."

In der Weiterführung der Definition des Geschäftsprozesses werden Workflows als komplette oder teilweise automatisierbare Geschäftsprozesse definiert, welche Informationen, Dokumente oder Aufgaben von einem Aufgabenträger zum anderen unter der Berücksichtigung bestimmter, zuvor definierter Regeln weitergeben.[1]

Ein Work-Flow Management System ist danach ein System, welches die Ausführung von Workflows unter Einsatz von Software definieren, kreieren und managen kann.[2] Es dient somit der aktiven Steuerung arbeitsteiliger Prozesse.

Über 90 % der ERP-Systeme besitzen eine funktionale Unterstützung in das Work-Flow Management.[3] Somit ist eine Automatisierung, wie in Nr. 4 „Warenwirtschaftssysteme und ERP“) bereits dargestellt überhaupt erst möglich.


 Quellen:
[1]Funk, Burkhardt/Gomez, Jorge Marx/Niemeyer, Peter/Teuteberg, Frank 
Geschäftsprozessintegration mit SAP, Fallstudien zur Steuerung von Wertschöpfungsprozessen entlang der Supply Chain, Heidelberg 2010, S. 58.
[2]Funk, Burkhardt/Gomez, Jorge Marx/Niemeyer, Peter/Teuteberg, Frank 
Geschäftsprozessintegration mit SAP, Fallstudien zur Steuerung von Wertschöpfungsprozessen entlang der Supply Chain, Heidelberg 2010
, S. 58.
[3] Logistik Heute, Software in der Logistik, Schwerpunkt RFID, München 2005,
, S. 83.

12.) Marktübersicht

SAP ist der marktführende Hersteller von Enterprise-Ressource-Planning-Systemen. SAP ermöglichte mit dem ERP-System SAP R/2 eine in Echtzeit arbeitende Software für den Einsatz auf Großrechnern.[1] Als Nachfolgesystem von R/2 enstand in den neunziger Jahren auf Basis der Client/Server-Technologie SAP R/3. Hieraus ging SAP ERP hervor. Mit SAP NetWeaver beinhaltet SAP ERP eine webbasierte und offene Integrations- und Applikationsplattform, die als Grundlage für serviceorientierte Architekturen (SOA) dient und die zunehmende Verflechtung von Unternehmen unterstützt. Diese wird auf einem Webserver ausgeführt, sodass über die Verbindung eines Netzwerkes wie das Internet eine räumliche Entfernung zwischen Client und Server unerheblich ist.

Dominiert wird der weltweite Markt im ERP-Segment mit einem Anteil von 23,5% von SAP im Jahr 2008 (wie Abb. 8 zeigt), gefolgt von Oracle mit 12,5% Marktanteil. Dies entspricht einem Marktvolumen, gemessen anhand der Lizenz- und Wartungsumsätze von 33 Milliarden US Dollar.[2]  Darauf folgen 3 weitere Anbieter von ERP-Lösungen, darunter die Sage Group mit einem Marktanteil von 4,4%, folgend von Microsoft mit gerade einmal einem relativ geringen Anteil von 3,6%, sowie Infor mit 3%. 


Abb. 8: ERP-Marktanteile weltweit 2008

Quelle: Marktforschungsunternehmen IDC


Bemerkenswert ist zudem, dass die in der Abb. 8 gezeigten ERP-Anbieter (10 Stück), wobei sich ab Platz 6 der Rangliste diese Anbieter in einem weltweiten Anteilsbereich von ungefähr einem Prozent bewegen, gerade einmal 51, 8% der weltweiten Anbieter ausmachen. Ganze 48,2% setzen sich aus ERP-Anbietern deren Geschäftsanteile noch unter einem Prozent liegen zusammen.

In Deutschland haben die Marktforscher SAP einen Marktanteil von 51 % zugesagt, gefolgt von Microsoft mit 6% Infor mit 5%.[3] Dies wird durch Abb. 9 im Anhang verdeutlicht. „Weitere Anbieter“ sind mit 31% der Geschäftsanteile belegt.

In Deutschland haben die Marktforscher SAP einen Marktanteil von 51 % zugesagt, gefolgt von Microsoft mit 6% Infor mit 5%.[4] Dies wird durch Abb. 9 verdeutlicht. „Weitere Anbieter“ sind mit 31% der Geschäftsanteile belegt.

Abb. 9: ERP-Marktanteile in Deutschland 2008

Quelle:
<http://www.computerwoche.de/heftarchiv/2009/34/1227784/>, letzter Aufruf: 27.11.2010; 16:05 Uhr


Wachstumstreiber ist im ERP-Geschäft vor allem der Mittelstand.[5] So gibt es diverse Spezialanbieter für die verschiedenen Kundensegmente. Eine kurze Übersicht zu den diversen Anbietern gibt Abb. 10.

Abb. 10: ERP-Anbieter
ERP-Spezialanbieter und Anbieter von ERP-Lösungen für den kleineren Mittelstand schneiden bei Kunden am besten ab. Bei Lösungen für größere Firmen liegt SAP ERP ganz vorn.

Quelle: <http://www.cio.de/knowledgecenter/erp/2248821/index.html>, letzter Aufruf: 27.11.2010; 16:30 Uhr


 Quellen:
[1] Foth, Egmont Exzellente Geschäftsprozesse mit SAP, Praxis des Einsatzes in 
Unternehmensgruppen, Heidelberg 2010.
[2] IDC Albert Pang, WW ERP Applications 2009-2013 and 2008 Vendor Shares.
[3] <http://www.computerwoche.de/top-100/software/546025/>, letzter Aufruf am 25.11.2010; 14:00 Uhr
[4] <http://www.computerwoche.de/top-100/software/546025/>, letzter Aufruf am 25.11.2010; 14:00 Uhr
[5] <http://www.computerwoche.de/top-100/software/546025/>, letzter Aufruf am 25.11.2010; 14:00Uhr



13.) RFID als Schnittstelle in der Logistik – Physikalisches Internet

Zulieferer werden weltweit unter Kosten- und Qualitätsgesichtspunkten ausgewählt. Dies führt dazu, dass hochgradig arbeitsteilige Produktions- und Logistiknetzwerke, die sich über mehrere Stufen hinweg über die ganze Welt erstrecken können, entstehen. Um kosteneffizient arbeiten zu können, ist das Ziel nach wie vor nur die Menge an Produkten bereitzuhalten, die auch tatsächlich gebraucht werden und dies möglichst schnell, sei es nun bei einem Kunden innerhalb der Wertschöpfungskette oder innerhalb der eigenen Produktionsverfahren.

Dies ist in der Regel nur dann möglich wenn innerhalb eines Netzwerkes eine entsprechende Transparenz über das im Netzwerk vorhandene Material, dessen Verfügbarkeit und Qualität sowie über den Erfüllungsstatus von Aufträgen gegeben werden kann. Und dies möglichst zeitnah bzw. in Echtzeit.

Eine Basistechnologie für die Realisierung intelligenter Logistiknetzwerke stellt die Transpondertechnologie (RFID – Radio Frequency Identification) dar. Diese Transponder ermöglichen einen direkten Bezug zwischen der realen „physischen“ Welt der Waren und Produkte und der virtuellen „Informations-“ Welt. Sofern jede Ware mit einem solchen Transponder ausgestattet wird, ist es möglich, dass Waren- und Informationsfluss synchron verlaufen.

Entsprechend aufbereitet, ist es möglich die bereitgestellten Daten aus den Ablaufprozessen zu analysieren  und zu interpretieren. Innerhalb dieses Systems (Supply Chain Event Management) sind Regeln und Filter hinterlegt, die es ermöglichen, relevante und kritische Ereignisse zu identifizieren und Informationen darüber an die entsprechenden Personen zu verteilen bzw. selbst Maßnahmen einzuleiten, um eine Problemlösung herbeizuführen.

Die RFID Technologie stellt in der der Logistik somit eine Schnittstelle zur Unterstützung des Warenwirtschaftssystems dar. Innerhalb einer Wertschöpfungskette und der meist dezentralisierten Logistik innerhalb der Supply Chain wird die Verteilung relevanter Informationen und die Steuerung von Prozessen erst durch die Internettechnologie ermöglicht. Ergänzt durch Daten aus dem ERP-System kann somit maßgeblich dazu beigetragen werden, die besten Entscheidungen für eine Planungs- oder Steuerungssoftware zu treffen.

Die RFID Technologie ermöglicht neben einer minutiösen Identifikation und Lokalisierung von Waren, auch zusätzliche Informationen wie z.B. Testdaten oder Umgebungsdaten wie etwa die Temperatur zu speichern.



Quelle:
Logistik Heute, Software in der Logistik, Schwerpunkt RFID, München 2005.

Sonntag, 28. November 2010

14.) Karwendel führt erfolgreich SAP-Branchenlösung von realtime ein

Der Frischkäse-Spezialist Karwendel hat mit dem SAP-Partner realtime AG die Branchenlösung smartfood auf Basis  von SAP ERP 6.0 eingeführt.“

Die Implementierung umfasste die operativen Bereiche Finanzen, Controlling, Einkauf, Lager, Logistik, Produktion und Vertrieb. Innerhalb von 15 Monaten wurden im Juli 2010 die beiden Standorte Buchloe (Deutschland) und Reutte (Österreich) erfolgreich produktiv gesetzt.

„Mit einer voll integrierten Scannertechnologie und Einführung der Versandeinheit (NVE) werden nun durchgängig alle Prozesse im Wareneingang und Warenausgang papierlos in SAP gebucht.“ Alle Materialien sind eindeutig identifizierbar und rückverfolgbar, sodass Fehlbuchungen und Verwechslungen ausgeschlossen sind.

Vorteil ist, dass nun auf eine einheitliche Datenbasis zugegriffen wird (sorgt für Redundanz der Daten). Die Anzahl der Einzelsysteme ist reduziert worden und sorgt somit für einen reduzierten Aufwand in der Stammdatenpflege.



Quelle: <http://www.realtimegroup.de/main.php?lang=de>, letzter Aufruf am 28.11.2010, 15:15 Uhr

15.) Fazit

Unternehmen benötigen in einer sich immer schneller drehenden globalisierten Welt, nicht zuletzt auch durch die Internettechnologie hervorgerufen, kosteneffiziente Möglichkeiten zur Abwicklung ihrer Geschäftsprozesse.

Dies geschieht vor allen Dingen mithilfe des Zugriffs auf eine gemeinsame Datenbasis, sei es in der Materialwirtschaft oder der Produktion, im Finanz- und Rechnungswesen, in der Logistik, Personalwirtschaft, Marketing oder Verkauf. Nur mit Informationen über die Abläufe im Unternehmen bzw. der Wertschöpfungskette in Echtzeit kann schnell reagiert und kosteneffizient gearbeitet werden.

Dies bedarf abgestimmter Softwarelösungen, nicht zuletzt durch Warenwirtschaftssysteme, um die komplex verzweigten oder meist outgesourcten Unternehmensbereiche effizient steuern zu können und beispielsweise Lagerhaltungskosten zu reduzieren, indem Ressourcen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung stehen. Sog. Modulare Anwendungen sammeln Informationen über den aktuellen Zustand und die Arbeitsprozesse in den verschiedenen Bereichen eines Betriebes und übermitteln diese an andere Abteilungen. Softwarelösungen wie Enterprise Ressource Planning (ERP) decken den gesamten Bereich eines Unternehmens ab. Schließlich gilt es die Software noch auf die Größe und den aktuellen Geschäftsanforderungen des Unternehmens anzupassen (Customizing). Hierfür bieten die zahlreichen Marktteilnehmer im Softwarebereich bereits effiziente Lösungen.

Die Verknüpfung innerhalb einer Supply Chain wird nicht zuletzt über Rechnernetze bzw. dem Internet ermöglicht. Ohne die Internettechnologie wären Warenwirtschaftssysteme in dem jetzigen Ausmaß der Verzahnung von Unternehmensprozessen nicht denkbar.